Ava Zyklustracker

Ava Zyklustracker: Armband misst Fruchtbarkeit – Teil 1

11. Oktober 2017 0 comment

Mann trägt Fitbit, Frau trägt Ava

Gerade hab ich es mir gegönnt, den aktuellen Ferrari unter den sensorgesteuerten Zyklus- und Fruchtbarkeitstrackern! Der Mann trägt Fitbit und die Frau dann bald wohl Ava* am Handgelenk! Ava ist ein seit diesem Jahr auch in Deutschland verfügbares Sensorarmband, das mir dabei helfen soll:

  • Meinen unregelmäßigen Zyklus nach der Fehlgeburt wieder besser zu verstehen!
  • Sicherheit und Ruhe vermitteln, dass mein Körper wieder so funktioniert wie früher!
  • Meine fruchtbaren Tage genauer zu bestimmen!

Ambitionierte Erwartungen an das Sensorarmband, dass ich in den nächsten Monaten ausführlich testen und über meine Erfahrungen berichten werde! Schaut also immer mal wieder rein, der nächste Bericht über Ava folgt garantiert!

Das erste Mal gestolpert über Ava bin ich vor einigen Wochen auf dem Blog einer Kollegin, als ich mich gerade in die Untiefen der weiblichen Zyklusinformation einarbeiten wollte. Anscheinend bin ich dem US/CH Start-up im Gegensatz zu meinen anderen Freundinnen im “gebährfähigen Alter” marketingmäßig bisher durch die Lappen gegangen. Zumindest berichteten mir einige Damen, dass bei ihnen schon die eine oder andere Ava Social Media Werbung über das Display geflimmert wäre.

Bekanntes Werbegesicht bei Ava

Über meinen Zyklus weiß ich genauso viel wie über unsere Nachbarn

Ich muss gestehen, dass ich vor meiner Schwangerschaft mit den Zwillingen über meinen Zyklus so viel wusste wie über unsere Nachbarn. Man kennt sich vom Sehen, respektiert sich und kommt irgendwie miteinander klar.

Ovus, Basaltemperatur oder Zervix waren bis vor 12 Monaten die reinsten böhmischen Dörfer für mich und sind es ehrlicherweise z.T. auch noch bis heute. Erst Ende 2016, als mein Mann und ich der Meinung waren, dass man es jetzt mal langsam angehen könnte mit der Nachwuchsplanung, habe ich mich mit dem ganzen Zykluskram beschäftigt! Es gibt ja tatsächlich Frauen, die ein so gutes Körpergefühl besitzen, dass sie sämtliche Zyklusphasen erspüren!!! Der absolute Wahnsinn – ICH gehöre da definitiv nicht zu! Fühle ich mich körperlich irgendwie mal „anders“, dann fällt meine Diagnose zumeist eher gröber aus: Unwohlsein oberhalb des Bauchnabels ist immer Übelkeit, also „was mit dem Magen“; Unwohlsein unterhalb des Bauchnabels immer „was mit dem Darm“! Das erklärt so einiges 😉

Meinen Eisprung zu erspüren, das wäre also ganz großes Kino und schon fast olympisch für mich! Entsprechend habe ich mich Ende 2016 das erste Mal in meinem Leben mit der Materie des Lebens beschäftigt und siehe da, der erste Versuch war direkt ein Treffer.

Mittlerweile ist einige Zeit vergangen und diejenigen, die den Blog mitverfolgen wissen, dass unser Jackpot sich als eineiige Zwillinge entpuppte, die leider viel zu früh geboren und verstorben sind. Nichtsdestotrotz waren und sind die beiden unser Jackpot und hinterlassen uns trotz des tragischen Endes, wahnsinnig viele tolle Erinnerungen, die uns erst jetzt vor Augen halten, wie sehr wir uns doch eigentlich Kinder wünschen und dass wir das Abenteuer Schwangerschaft nicht abschreiben werden. Doch dazu ist es erst mal notwendig, dass ich mich wieder mehr mit meinem, derzeit etwas unzuverlässigen Zyklus, auseinanderzusetzen. Mein Zyklus pendelt gerade zwischen 28 und 35 Tagen und irgendwo dazwischen liegt die Wahrheit und damit der Eisprung.

Ava Zyklustracker mit Sensor auf der Rückseite

Tracking Hype!

Mittlerweile ist ja alles messbar und auswertbar. Dank Fitbits, Gesundheitsapps & Co wird man schon panisch, wenn die eigene Herzfrequenz beim Treppensteigen für wenige Minuten das deutsche Mittel überschreitet oder man nicht schlafen kann, vor lauter Sorge, um die gestrige,  schlechte Analyse der Schlafqualität.

Nicht genau zu wissen, was im eigenen Körper wann vor sich geht, einfach abzuwarten oder noch schlimmer, darauf zu vertrauen, dass Mutternatur das schon irgendwie regelt, scheint aktuell für viele Frauen bzw. die Gesellschaft wohl immer undenkbarer (mich leider auch eingeschlossen)!

Wie funktioniert Ava?

Frau muss eigentlich nichts weiter tun, als das Ava Armband vor dem Schlafengehen anzuziehen. Über Nacht misst Ava über einen eingebauten Sensor neun verschiedene physiologische Parameter.  Teilweise sind das bis zu 3 Mio. Daten pro Nacht, die erfasst, verknüpft und mithilfe von Algorithmen ausgewertet werden. Daraus bestimmt das Armband dann nachweislich mit einer Genauigkeit von 89% die 5,3 fruchtbaren Tage pro Zyklus und das, nach jeder Nacht in ECHTZEIT!

Am nächsten Morgen synchronisiert ihr das Armband via Bluetooth einfach mit der dazugehörigen App. In wenigen Sekunden werden euch dann in Diagrammen die Verläufe der wichtigsten vier Parameter angezeigt: Ruhepuls, Hauttemperatur, HRV-Verhältnis und Schlafdauer.

So einfach funktioniert Ava der Zyklustracker Während dem Schlaf tragen, Morgends mit der App synchronisieren und Analyse ablesen.

Was kann Ava, was die anderen Messmethoden nicht können?

Im Kern steht die Erkenntnis aus einer klinischen Studie am Universitätsspital Zürich, dass der Verlauf bestimmter physiologischer Parameter, im Zusammenhang mit dem schwankenden Hormonspiegel während der Zyklusphasen steht. Ich will euch jetzt aber hier nicht mit zu viel Details zutexten. Wen es genauer interessiert, der sollte sich auf alle Fälle die Ava Seite und FAQs genauer durchlesen (würde ich euch empfehlen)!

Herkömmliche Methoden messen zumeist nur einen einzigen Parameter wie zum Beispiel die Basaltemperatur oder den LH-Wert im Urin. Problem dabei ist, dass der LH-Wert und die Temperatur aber erst dann ansteigen, wenn der Eisprung bereits passiert ist und dir damit lediglich die letzten 1-2 Tage des Fruchtbarkeitsfensters angezeigt werden. Somit ist keine dieser Methoden in der Lage, den Beginn der fruchtbaren Phase als auch den Eisprung genau und in Echtzeit zu bestimmen. Ava hingegen misst und verarbeitet 9 Parameter. Diese sog. Multi-Parametererfassung soll uns mehr Zeit verschaffen, in dem nicht nur zwei, sondern bis 5,3 fruchtbare Tage erkannt werden und somit die Wahrscheinlichkeit auf eine mögliche Schwangerschaft steigt. Hört sich plausibel an, ich bin gespannt!!!

Zu den aufgezeichneten Parametern gehören:

  • RUHEPULS = Anzahl deiner Herzschläge pro Minute im Ruhezustand.
  • HAUTTEMPERATUR (am Handgelenk)
  • HERZFREQUENZVARIBIALITÄT (HRV) = Je geringer die HRV ist, umso weniger bist du gestresst.
  • SCHLAFQUALITÄT =  Erfassung der gesamten Schlafzeit und das Verhältnis zwischen leichten und Tiefschlafphasen bzw. REM-Schlaf.
  • DURCHBLUTUNG
  • ATEMFREQUENZ = Anzahl der Atemzüge pro Minute.
  • BEWEGUNG = Mithilfe eines Beschleunigungsmessers, wird zwischen Leicht- & Tiefschlaf unterschieden
  • WÄRMEVERLUST = Dieser steht in engem Zusammenhang mit dem Einschlafen.
  • BIOIMPEDANZ = Widerstand des Körpergewebes gegen eine leichte Stromspannung. Dieser Messwert liefert Informationen über die Haut, einschließlich der Feuchtigkeitsversorgung und Schwitzvorgänge.
Ava-Zyklustracker-Alle-diagramme-und-analysen-im-ueberblick-in-der-ava-app

Alle wichtigen Punkte von Ava noch einmal im Überblick

  • Sensorgesteuertes Armband mit dazugehöriger Tracking-App
  • Besonders geeignet für Frauen mit unregelmäßigem Zyklus zwischen 24-38 Tagen
  • Misst alle Parameter im Schlaf – ihr habt bis auf das morgendliche Aufladen keinen Aufwand
  • Trackt deinen Zyklus und gibt dir die Chance deinen Körper und seine Symptome während des Zyklus besser zu verstehen.
  • Ermittelt nach jeder Nacht die Trenddaten und aktuelle Diagramme über die vier Gesundheitsparamter (Ruhepuls, Hauttemperatur, HRV-Verhältnis und Schlafdauer)
  • Reagiert in Echtzeit auf Änderungen und passt den Zyklus an
  • Berechnet bis zu 5,3 Tage deines Fruchtbarkeitsfensters und verdoppelt, im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, die Chance schwanger zu werden.
  • Trackt die Menge und Qualität deines Schlafes.
  • Zeigt dir dein physiologisches Stresslevel durch die Herzfrequenzvariabilität und ermöglicht es dir dein Stresslevel aktiv zu reduzieren.
  • Schwangerschaft-spezifisches Gesundheits-Tracking: Versorgt dich mit zusätzlichen Informationen zur aktuellen Schwangerschaftswoche und ermöglicht dir mit Hilfe eines Referenzcharts dein Gewicht zu tracken.
  • Kosten 249 Euro – ABZÜGLICH 20 EUR RABATT FÜR ALLE MINIS AND MONSTERS LESER!
Ava Zyklustracker Spare 20 EUR beim Kauf des Armbandes

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Fotos: Ava

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