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How I survived the Wochenbett! Von Surfbrettern, fremden Hintern und überlebensnotwendigen Dingen.

18. Oktober 2018 0 comment

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Tja das Wochenbett… (langer Seufzer, puhhhhhh)….

fällt bei mir eindeutig unter die Kategorie „Dinge, die die Welt nicht braucht“! Ich weiß nicht wie es den Erstgebärenden unter euch ging, aber meiner einer schlitterte total unvorbereitet, mit einer Menge Geburtswehwehchen im Gepäck und vollgedröhnt mit netten Hormönchen in diese besagten 6-8 Wochen, die ja angeblich die schönsten und intimsten zwischen Mutter und Baby sein sollten. Räusper, räusper…

Endlich ausruhen, sich vom Mann verwöhnen lassen, wieder rohes Fleisch essen (Antipastiplatte ich komme!) und natürlich gaaaaanz viel Kuscheln mit dem neuen Erdenbürger – ach ja und dieses Stillding, von dem ich noch nicht wusste, wie ich es finden würde. So war zumindest mein, wie ich fand gut durchdachter Plan für die ersten Wochen nach der Geburt. Doch leider klafften Vorstellung und Realität wie so häufig im Leben ziemlich weit auseinander, das wurde mir beim ersten Toilettengang im Krankenhaus schlagartig bewusst!

Gehört dieser Hintern tatsächlich mir?!

Der erste Toilettengang nach der Geburt öffnete mir die Augen! Ich wischte mir den Hintern mit diesem kratzigen Krankenhaus-Toilettenpapier ab und war perplex: „Was zur Hölle ist das da unten? Das ist doch nicht mein Intimbereich, mein Hintern!“ Ich war so überrumpelt, dass ich die Krankenschwester verdutzt fragte, ob sie 100% sicher sei, nichts von der Geburt (Tupfer, Mullbinden etc.) da unten vergessen zu haben?! O.K., jeder normal denkenden Person ist natürlich klar, dass so eine Geburt (aller Wassermelone durch Erbsenloch) nicht spurlos an einem Körper vorbeigehen kann. Aber hey, ich war schwanger und ach ja, ich war schwanger und außerdem noch… schwanger. Da funst das mit den Synapsen nicht mehr so und man hat allerhand anderen Kram im Kopf. Die Auseinandersetzungen mit möglichen “Intimbaustellen” kam bei mir irgendwie erst auf Prioplatz achtundneunzig!

Die Person (männlich?), die das Wochenbett mit Flitterwochen zwischen Mutter und Kind vergleicht, die würde ich gerne mal kennenlernen!!!

Gute Nachrichten, ich habe es überlebt, wie Millionen und Abermillionen Frauen vor mir auch ;-). Im Nachgang hätte ich mir allerdings speziell im Geburtsvorbereitungskurs oder auch im Freundeskreis, neben der typischen Dammrissthematik auch ein paar ehrliche Worte zu anderen Highlights wie Schwellungen, Inkontinenz, Hämorriden etc. gewünscht!

Gucci für die Muschi – wie es Stefanie Luxat so schön auf den Punkt bringt!

Ladys, Butter bei die Fische! Die ersten Wochen sind womöglich bei weitem nicht so easy-peasy und glamourös, wie sich Frau das manchmal so vorstellt! Damit euch ähnliche AHA-Momente wie mir erspart bleiben, habe ich euch meine überlebensnotwendigen Wochenbett-Favoriten zusammengeschrieben. Oder besser gesagt “Gucci für die Muschi” wie es Stefanie Luxat so treffend in ihrem Artikel „Das Kinderkriegen: Welche Tipps & Tricks ich schwangeren Freundinnen verrate.“ auf den Punkt bringt. Darin findet ihr übrigens auch coole Buchempfehlungen für die Zeit der Schwangerschaft und des Mutterseins!

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Mit diesen Hilfsmitteln überlebst Du das Wochenbett!

  • Slipeinlagen: Aufgrund des Wochenflusses und der Inkontinenz (ja sorry, aber hier müsst ihr tapfer sein) benötigt ihr unbedingt saugstarke und weiche “Surfbretter” (ohne Parfum und so). Zu hause angekommen, musste ich feststellen, dass die Surfbretter von dm bei Weitem nicht so weich waren, wie die aus dem Krankenhaus. Schlussendlich bin dann bei Teena Lady (die ganz dicken Dinger) gelandet.
  • Waschbare Wöchnerinnen Slips bzw. Wochenbett Panties*: Für die ersten Tage im Krankenhaus und zu Hause sehr praktisch.
  • Motherlove Regenerations-Spray*: Fördert die Heilung von Dammrissen und Dammschnitten auf einfache Art und Weise. Sitzbäder empfand ich in der ersten Gewöhnungsphase mit Baby zu zeitaufwendig und war daher mega happy mit dem Regenerations-Spray. Ihr könnt es mehrmals am Tag nutzen – nur untenrum Einsprühen und fertig! Doch auch wenn ihr von Dammverletzungen verschont wurdet, empfehle ich euch das Spray wegen seiner pflegenden und kühlenden Wirkung für den gesamten Intimbereich. Ich persönlich empfand auch den Intimgeruch im Wochenbett unerträglich und hab dieses Spray daher auch aufgrund seines Dufts geliebt!
  • Tannolact: Zwischendurch habe ich mir ein Sitzbad mit Tannolact gegönnt. Das war zwar eher selten, aber definitiv wohltuend!
  • Öl: Ihr habt noch Reste eures Schwangerschafts- oder Damm-Öls? Bitte nicht vorschnell entsorgen! Ölt weiterhin euren Bauch und die anderen strapazierten Zonen z.B. an den Oberschenkeln und am Po ein. Eure Haut muss auch nach der Schwangerschaft viel leisten. Um sich wieder zusammen zu ziehen, ist jede pflegende Wirkung willkommen (auch wenn es Damm-Öl ist ;-))!
  • Hamamelis Myrte Balsam: Während der gesamten Schwangerschaft hatte ich Verdauungsprobleme und bekam prompt Analthrombosen. Durch die intensive Austreibungsphase während der Geburt haben sich die kleinen Scheißerchen zusätzlich verschlimmert und mich wirklich noch lange nach der Geburt beim Stuhlgang gequält. Wer von euch also Probleme mit Analthrombosen, Hämorriden und Co. hat, der sollte auf pflanzliche Extrakte wie Hamamelis setzen, um die Gefäße wieder zu verengen! Besonders wohltuend ist es, wenn ihr das Balsam gekühlt aufbewahrt!
  • Deumavan Schutzsalbe*: Euer äußerer Intimbereich (von Scharmlippen bis hin zum Darmausgang) kann nach der Schwangerschaft durch die Hormone sehr trocken sein und regelrecht spannen. Um weitere Risse vorzubeugen und das Gewebe geschmeidig zu halten, kann ich euch Deumavan für die tägliche Pflege echt empfehlen!
  • Multi-Mam-Kompressen*: Erste-Hilfe für eure Brustwarzen! Diese Brust-Kompressen helfen nicht nur bei wunden, gereizten oder entzündeten Brustwarzen, sondern kühlen auch wunderbar!
  • Lansinoh Stilleinlagen*: Hier bitte nicht sparen! Ich habe von günstig bis teuer einiges ausprobiert und fand die Stilleinlagen von Lansinoh am allerbesten!
  • Medela Purelan Salbe*: Eure geschundenen “Nippel” werden es euch danken!
  • Viel Trinken!!!!!

 

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Beitragsfoto: Photo by Marvin Meyer on Unsplash

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